Angewandte Maltechniken

Bei der "Liquid Light Fotographic Art" wird eine Flüssigemusions-Technik angewendet. Die Emulsion wird im Dunkeln auf den gewünschten Träger z.B. handgeschöpfte Büttenpapiere, Seide oder Baumwolle, ja sogar Glas und Stein gehen, aufgetragen und während mehreren Stunden getrocknet. Anschliessend wird nach bekannter Manier entwickelt, fixiert und gewässert, wobei äusserst vorsichtig vorgegangen werden muss - das Bild ist schneller wieder weg als es einem lieb sein kann. Später können alle Techniken der klassischen Bildbearbeitung angewendet werden.

 

Oft verwende ich als Bildträger Baumwollgewebe, Malkarton, -platten. Als Farbe verwende ich hauptsächlich schnelltrocknende Acrylfarben aber auch Öl, Kreide- und Farbstifte, Tusche oder Airbrush-Farben. Es ist immer ein experimentieren. Acrylfarben eignen sich ausgezeichnet um Füllstoffe einzubringen – Sand, Gips, Kies, Metalle und oder Steine. Ja sogar ganze Instrumente oder mechanische Teile sind möglich. Ich verwende oft feine Metallpulver und selbstgeschliffene Edelsteine.

 

Seit einiger Zeit arbeite ich mit metallischen Malgründen; hauptsächlich Stahlplatten die entweder vor oder nach dem Bemalen in freier Natur einem Oxidationsprozess ausgesetzt werden. Da ihre Oberfläche nicht haftend ist habe ich eine sogenannte "Floating-Technik" entwickelt. Die Farbe oder das Farbgemisch wird in einer wässrigen Lösung auf die Eisenplatten aufgetragen respektive gegossen. Die Adhäsion verhindert ein wegfliessen und nach einem sehr langsamen trocknen lassen bildet sich ein kompakter und haftender Acrylgrund der entweder weiterbemalt wird oder so belassen werden kann. Immer öfter verwende ich auch selbstgeschmiedete Silber- oder Goldteile, was dem ganzen einen edlen "Anstrich" verleiht.